Digitales Röntgen in der Tierarztpraxis

Die verschiedenen Techniken

Vernetzung
Vernetzung
VARIAN 4336R
VARIAN 4336R

Spricht man von digitalem Röntgen, so konkurrieren grundsätzlich zwei verschiedene Techniken auf dem veterinärmedizinischen Markt. Digitale Detektoren und Speicherfoliensysteme. 

Beide Systeme beinhalten grundsätzlich die Notwendigkeit, digital erzeugte Röntgenbilder aus Gründen der Aufbewahrungspflicht zu archivieren. Dies geschieht heute ausnahmslos mittels eines Archivservers und einer DICOM-Archivierungssoftware.

Die Archivierungssoftware dient nicht nur dem schnellen Zugriff auf die Röntgenbilder, sondern beinhaltet auch verschiedene Befundungs- und Diagnosewerkzeuge, sowie Sicherungs-, Druck- und Auslagerungsfunktionen.

Die Archivierung auf CD-ROM oder DVD ist weder sicher noch praktikabel. Um die hohe Qualität digital erzeugter Röntgenbilder darstellen zu können, ist es bei beiden Systemen erforderlich, für eine optimale Diagnostik mindestens einen medizinischen Befundungsmonitor im DICOM-Standard einzusetzen.

Die digitale Radiographie ist die Zukunft der Röntgendiagnostik.


Beim Detektor (auch Panel genannt) werden Röntgenstrahlen direkt, in wenigen Sekunden, in digitale Bilder umgewandelt. Es sind keine Verbrauchsmaterialien nötig.

Der Detektor wird an Stelle der herkömmlichen Röntgenkassette fest in den vorhandenen Röntgentisch (Buckytisch) eingebaut, bzw. nur eingeschoben und hat mittels eines Kabels Verbindung zu einem Steuerungscomputer mit einer Steuerungssoftware.

Der flexible VARIAN Detektor 4336R passt mit seiner Original-Kassettengröße von 43 x 36 cm genau in die vorhandene Buckylade, es ist also kein Umbau am Röntgentisch nötig.